Senne Honig von Walter Eschen

Name: Walter Eschen


Lieblings-Produkt: Sommer-Honig


Produktion: Seit 1989


Motto: „Ich fühl mich wohler,
wenn ich gestochen werde.“


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Der Steuermann im Bienenvolk

Walter Eschen ist heute glücklicher Rentner. Sein „Hobby“, die Imkerei, ist der absolute Top-Trend aktuell. Das hätte er sich vor 30 Jahren auch nicht träumen lassen, als er sich in die fleißigen kleinen Bienen verguckte. „Ich lass mich nicht gern stechen“, erzählt der erfahrene Imker. „Aber ich fühle mich wohler, wenn ich ab und zu gestochen werde. Irgendwie tut das den Knochen gut. Vielleicht liegt es aber auch am Sommer.“ Herr Eschen nimmt es mit Humor. Als Steuermann im Bienenvolk braucht man neben Schmerzunempfindlichkeit ein gutes Händchen. Schließlich ist es eine Kunst die Völker zu führen. „Steuern durch Raumgebung“ nennt Herr Eschen das. Schließlich ist die Biene ein Wildling und kein zahmes Haustier. Das Volk darf nicht zu groß werden, sonst fängt es an zu schwärmen, es büchst aus. Findet er das Volk dann hoch oben im Baum, weiß er sofort: Das ist eine junge Königin, die hat noch Kraft. Die Alten, die Dickeren, die lassen sich meist weiter unten nieder. Er weiß Geschichten zu erzählen...

Gold, Gold und wieder Gold

Sein Honig ist goldprämiert! Er und seine 25 Bienen-Völker leisten gute Arbeit. Ob mitten im Gelände, zuhause oder auf Bauernhöfen - die Eschen-Bienen schwärmen im Senne-Gebiet regelmäßig aus und liefern Top-Ergebnisse. Als Mitglied im Deutschen Imkerbund darf er das Imkerbund-Glas und die Banderolen benutzen. Ein Qualitätsmerkmal, gehen doch die Ansprüche an ihn weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. „Auch mein eigener Wachskreislauf macht meinen Honig so gut.“ Walter Eschen kauft nichts zu, er verwendet sein eigenes Wachs immer wieder. Der Aufwand lohnt. Als Vorstandsmitglied im Imkerverein Schloß Holte-Stukenbrock setzt er sich auch für die Lehrbienenstände ein. Schulklassen lernen so am konkreten Beispiel, wie die Biene leibt und lebt. Und auch das ist einfach goldwert!

Manuka- oder Senne-Honig? Für Herrn Eschen keine Frage.

„Teure Butterbrote“ sind es, wenn jeden Morgen der bekannte Manuka-Honig auf den Tisch kommt. Mit seinen antibakteriellen Eigenschaften wird er sogar in Krankenhäusern sinnvoll eingesetzt, hat aber laut dem Imker nicht die alltäglichen Vorteile, die er im heimischen Honig findet. „Wenn man täglich heimischen Honig von heimischen Pollen isst, dann ist das doch wie eine Desensibilisierung für Allergiker. Besser geht’s doch nicht. Das Pollenbild aus China ist doch für uns hier uninteressant.“ Wer hat darüber schon mal nachgedacht? Manuka-Honig darf also bei Halsschmerzen gern mal aufs Brot, aber in der Regel fährt man besser mit der Heimmannschaft.  Und Herr Eschens Tipp zur Lagerung: dunkel und kühl ja, aber niemals im Kühlschrank! Der Honig kandiert und dann ist Schluss mit streichzart.

Hier findest du uns:

 

Walter Eschen
Detmolder Straße 21
33758 Schloß Holte-Stukenbrock
Fon: 05207 1743
www.bienen-walter@web.de