Spargelhof Aschof

Name: Gabi und Peter Aschof


Lieblings-Produkt: Spargel mit Rührei in der Pfanne


Produktion: Seit 1956


Motto: „Je kürzer die Wege, desto besser der Spargel.“


Website: www.spargelhof-aschof.de


Echter Senne-Spargel auf 10 Hektar Land

Peter Aschof sitzt auf heißen Kohlen. Lange kann er nicht still sitzen, ist doch immer was zu tun. „Am 10. April startet die Spargel-Saison und bis Ende Juni wird täglich geerntet.“ Familie Aschof startete 1956 mit 9 Reihen Spargel, später wurde ein halber Hektar draus. Das weiße Gewächs wurde so beliebt, dass bis zu 5 Hektar schließlich nur für Spargel reserviert waren. Im Jahr 2000 übernahm Peter Aschof den Ramselhof und seitdem wächst echter Senne-Spargel auf 10 Hektar Land. Geerntet wird seit 11 Jahren mit der gleichen Stammmannschaft. Aus Polen kommen seine Leute, mit denen man sich blind versteht. Nachwuchs-Probleme spürt man aber auch hier, Feldarbeit ist nicht mehr so beliebt. „Die Ernte ist anstrengend, es ist und bleibt Handarbeit. Es gibt nicht mehr viele, die bereit sind, diese Arbeit zu leisten.“ Peter Aschof kann sich glücklich schätzen, seine Arbeit wird er früher oder später in die Hände seines mittleren Sohnes legen. Der geprüfte Betriebswirt ist seit einem Jahr im Unternehmen und wird die Familientradition weiter führen.

Spargel für die bessere Gesellschaft

Was heute für uns selbstverständlich ist, war es zu Beginn des Spargelanbaus erst mal nicht. Spargel ist kein typisches Produkt unserer Region. Aber wie so oft nutzen die Menschen der Senne ihre Chancen auf neue Möglichkeiten. Es wird erzählt, dass ein Mann aus dem Osten, vielleicht ein Kriegsflüchtling, den ersten Spargel mitbrachte und auf dem Hof anbaute. In den 60er Jahren kannte nur keiner dieses weiße Gemüse, geschweige denn gab es einen Platz dafür im Speiseplan, seine Zubereitung war unbekannt. Not macht erfinderisch und so fuhr der Opa dem Moped quer durchs Lipperland und versuchte das Gewächs an den Mann oder eher, an die Frau zu bringen. Und da der Spargel auch schon damals nicht günstig war, kauften die eher gut betuchten Detmolder kräftig ein. Das war der Start für den Siegeszug des Aschof-Spargels. Noch heute begrüßt Peter Aschof viele Kunden aus dem Raum Lippe. Ob es mit der Historie zusammenhängt?

Spargel-Pfanne mit Rührei

Das geht abends eigentlich immer. Auch wenn während der Spargel-Saison viel zu tun ist, der Appetit auf Spargel bleibt. Mit auf den Tisch beim Abendessen kommen manchmal auch ganz neue Ideen. Zum Beispiel die, auch grünen Spargel anzubauen. Gabi Aschof und Tochter Theresa glauben ganz stark an diesen Trend und da man Frauen bekanntlich nichts abschlagen kann, wird jetzt auch grüner Spargel bei Aschof angebaut. Peter Aschof kümmert sich um Anbau und Ernte. „Vieles erschwert uns Familienbetrieben heute das Geschäft. Dabei sollte man uns stärker fördern und nicht noch mehr fordern!“ Peter Aschofs Herz schlägt für Haus und Hof. Und daran wird sich nie etwas ändern. Weiterhin „Guten Appetit“!

Erdbeer-Liebe: Selbst gepflückt ist halb gegessen

Viele fleißige Hände sieht man in der Erdbeer-Saison auf den Feldern von Peter Aschof. „Selber pflücken“ ist der Trend schlechthin. Das spürt man ganz stark. Und die Menschen kommen gerne. Und der Mundraub auf dem Feld? Peter Aschof lacht: „Das ist doch das beste Kompliment, wenn es schmeckt. Und ich kann ja meine Kunden nicht vorher wiegen.“ Obwohl die Vorstellung recht amüsant ist. Peter Aschof ist Realist. Für ihn zählt ein vernünftiges, ehrliches Produkt. Und das macht er mit viel Leidenschaft. Anders lässt sich sein Job auch nicht machen. Denn gefühlt hat er mehr als nur zwei fleißige Hände, die ständig mit anpacken.

4 Hektar süße Früchtchen

Seit 1993 baut Familie Aschof Erdbeeren an. Erst auf einem halben, heute auf ganzen 4 Hektar Land plus 0,5 Hektar im Tunnel, der mit Folie abgedeckte Teil des Feldes. Es ist schon eine Kunst, die süßen Früchtchen passend reifen zu lassen. Von Verfrühen oder Verspäten ist dann die Rede. Letzteres erreicht man zum Beispiel durch das Abdecken der Erdbeeren mit Stroh. So geschützt vor Licht reifen sie nicht mehr so schnell. Davon bekommt der Kunde auf dem Hof Aschof wenig mit. Hier zählt das süße Geschmackserlebnis. Allein drei Sorten Erdbeeren mit verschiedenen Geschmacksrichtungen pflanzt die Familie an. Familie Aschof führt aber nicht nur ein süßes Leben. Auch der Spargelanbau gehört zum großen Angebot des Familienbetriebs. Neugierig? Dann hier lang!

 

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Hier findest du uns:

 

Spargelhof Aschof
Paderborner Straße 15
33758 Schloß Holte-Stukenbrock
Fon: 05207 5404
www.spargelhof-aschof.de